puzzelink_evidenz.11 [narziss + narkose]
Mi, 13.8.08, 19:00 Uhr [Ausstellung]

Bipolar

Fotos der Veranstaltung 9 Fotos [+-]

Was uns Leben lässt, ist überall und nirgendwo. Es bleibt einen Mysterium, eine Realität die nicht sichtbar ist. Es ist dunkel, pechschwarz, und trotzdem sehe ich, das es da ist. Ohne schwarz kein weiß, ohne weiß kein schwarz. Fühlst du die Ruhe die nicht in dir ist? Es ist eine Gabe solche und alle Arten von Gefühlen zu haben, es ist eine Gabe. Ich bin nicht tot, dennoch konfus. Es fließt kontinuierlich, runter, hoch, runter. Mir ist kalt vielleicht aber auch warm. Extremitäten. Welten kämpfen gegeneinander, brechen zusammen. Dabei sind es nur zwei, abhängig von einander. Es ist sogar in der Luft, ich inhaliere, es ist in mir. Ausatmen und ich kann wieder nicht entscheiden. Ich weiß ganz genau was ich will. Zwei Welten, zwei Sachen und eins kann nicht ohne das Andere existieren. Wäre es möglich? Ich sehe, verstehe es aber nicht. Kann es sein, um es zu verstehen, muss ich das entsprechende Gegenteil finden. In mir suchen, es durchbohren. Die Langeweile bricht hinein, kraftlos bin ich, sie platziert sich überall. Strom fließt in der Luft, in uns, zwischen uns, von Körper zu Körper. Du bist eine Zwei. Nie eine Eins, nie der Erste. Ich bin übersättigt und lustlos. Alles ist zu viel. Das Bett magnetisiert mich, meine Augen werden schwer...Ich liebe es zu schlafen und mich geborgen zu fühlen. So erschöpft. Zwei Gegenteile und eine ist die Andere. Ich bin Dein und du bist mein Spiegel. Wäre ich komplett alleine in dieser Welt, wüsste ich nicht wer ich bin. Morgen, schon alles vergessen. Was vergessen? Wenn wir schlafen sind wir wacher als wenn wir wach sind. Wir träumen mehr wenn wir wach sind. Ich bin wach, dennoch so müde...